Aqua-Winkel

Technik

Filter

Filter tragen auf zwei Arten zur notwendigen Reinigung bei: Mechanisch und Biologisch.
Bei der mechanischen Reinigung werden gröbere Schmutzpartikel mit Hilfe feinporigen Filtermaterials ( Schaumstoff, Filterwatte) aus dem Wasser "gesiebt". Damit sind sie zwar aus dem Aquarienbecken entfernt, befinden sich aber noch im Wasserkreislauf des Aquariums. Der grobe Schaumstoff, beziehungsweise die Filterwatte sollten bei schlechtem Durchlauf des Wassers ca. alle 2 Wochen gereinigt werden.
Die biologische Filterung arbeitet mit der Umwandlung der Abfallstoffe durch Mikroorganismen (Bakterien und Pilze) die die zweite Filtermasse besiedeln. Dort werden die gelösten und ungelösten organischen Abfallprodukte in andere gelöste Stoffe umgewandelt (Proteine→Ammonium→Nitrit→Nitrat). Diese werden mit einem Teilwasserwechsel, in der Regel 1/3 des Aquariumwassers entfernt. Achtung: Bei der Reinigung des Filters den biologischen Teil des Filters nur bei etwa jedem 10. Teilwasserwechsel mit kaltem Wasser reinigen, um die Mikroorganismen nicht zu zerstören.
Ob Innen- oder Aussenfilter ist egal. Beide Filter arbeiten auf die gleiche Weise. Aussenfilter haben den Vorteil, dass sie keinen Platz im Aquarium beanspruchen, sonder praktisch im Unterschrank oder neben dem Aquarium platziert werden können. Nachteil ist, dass bei einem defekt der Zuleitung, Wasser aus dem Aquarium auslaufen kann. Mein Tipp: Beim Ansaugrohr im Aquarium unterhalb der Wasseroberfläche ein ca. 2cm kleines Loch in das Rohr bohren. So wird bei einem Defekt nur soviel Wasser bis zur Bohrung aus dem Aquarium gepumpt. Der Schaden hält sich dann in Grenzen. Innenfilter nehmen zwar Platz im Aquarium weg, sind aber in punkto Überlaufsicherheit und Handhabung am einfachsten.

Heizung

Es gibt drei Heiztypen: Stabheizer, Bodenheizung und Thermofilter (Heizung im Aussenfilter eingebaut). Die Bodenheizung hat sich vor allem in einem Pflanzenbecken bewährt. Sie ist schwächer als ein Stabheizer und dient in erster Linie für eine Wasserzirkulation im Bodengrund. In einem Barschbecken eignet sich gut die Stabheizung die preiswert sind und sich durch eine Skala auf die gewünschte Temperatur einstellen lassen.
Die Heizleistung von einem halben Watt pro Liter Wasser reicht für eine Wassertemperatur von 19 bis 20°C aus.

Beleuchtung

Die Beleuchtung ist vor allem für einen kräftigen und gesunden Pflanzenwuchs wichtig. Der Fachhandel bietet derart viele Lampen an, dass ich auf die verschiedenen Leuchtmittel nicht näher eingehen will. Bei der Wahl der verschiedenen Tönen des Farbspektrums soll der eigene Geschmack entscheidend sein. Diskussionen über unerwünschtem Algenwachstum, wegen den Farbtönen überlasse ich den Experten. Wichtig ist aber, dass die tägliche Beleuchtung etwa 12 bis max. 14 Stunden beträgt.
Am besten regeln sie das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr.